Kultur

Lissabons Bahnhof

Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.

Lissabonline ist ein unabhängiger Reiseführer durch Lissabon. Machen Sie sich auf den Weg und navigieren Sie durch die Stadt am westlichen Rand Europas ... [mehr...]

Kleine Geschichte Lissabons

Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.

Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!

Stadtführungen durch Lissabon

Sind Sie interessiert an einer Stadtführung durch Lissabon? Wir bieten Ihnen individuelle Spaziergänge durch die Stadt Lissabon, damit Sie nichts verpassen.

Mehr über: Stadtführungen durch Lissabon

Über Lissabon

Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.

Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.

Mit einer Stadtführung durch Lissabon?

Haben Sie vor, Lissabon mit einer Stadtführung zu erkunden?

Ja [ 66.6%  (4) ]

Nein [ 16.6%  (1) ]

Vielleicht [ 16.6%  (1) ]

Ergebnisse

Wetter

In diesem Bild wird das aktuelle Wetter in Lissabon angezeigt

Partner

Sponsoren & Werbung

Hotels in Lissabon finden

Webhosting

Standards

OPML valide

valides RSS 2.0

Valid XHTML 1.0

CSS ist valide!

Portugal | Politik: U-Boot-Verkauf an Portugal unter Verdacht

Der Essener Industriedienstleister Ferrostaal soll nicht nur für sich, sondern auch für andere Unternehmen Schmiergeldzahlungen in Millionen-Höhe abgewickelt haben.

Im Zentrum des aktuellen Schmiergeldskandals steht die Lieferung zweier U-Boote an Portugal. Ferrostaal, das zusammen mit HDW und den Thyssen Nordseewerken geboten hatten, gewann im November 2003 den 880-Millionen-Euro-Auftrag. In den Akten der Ermittler heißt es, dass ein portugiesischer Honorarkonsul bei der Anbahnung des U-Boot Geschäfts behilflich war und für seine "zielführende Assistenz" letztlich gut 1,6 Millionen Euro kassiert habe.

Quelle: Spiegel Online

Portugal | Politik: Cavaco Silva feiert den Tag der Rasse

Der 10. Juni, der Todestag von Luís Vaz de Camões, der 1580 in Armut und Elend in Lissabon starb, ist in Portugal ein Feiertag, man fährt an den Strand, besucht die Familie und trifft sich zum Essen, während das offizielle Portugal mit den üblichen Reden den Dia de Portugal, de Camões e das Comunidades Portuguesas begeht.

In Viana do Castelo, wo dieses Jahr die offiziellen Feierlichkeiten stattfanden, wird Staatspräsident Cavaco Silva von einem Journalisten zum Streik der Eisenbahner befragt und will sich die gute Laune nicht verderben lassen:

Hat er das was verwechselt, der Präsident? Oder rülpst der Faschist aus der Charaktermaske heraus, und spricht das politische Unbewusste des Landes:

Hoje eu tenho que sublinhar, acima de tudo, a raça, o dia da raça, o Dia de Portugal, Camões e das Comunidades Portuguesas.

Übersetzt heißt das:

Heute möchte ich vor allem hervorheben die Rasse, den Tag der Rasse, den Tag Portugals, Camões' und der Portugiesischen Gemeinschaften.

Der Tag der Rasse, in den heute die Neo-Faschisten ihre Hoffnungen investieren, war eine Erfindung der faschistischen Diktatur unter Salazar, die Bezeichnung wurde 1974 nach der Nelkenrevolution wieder abgeschafft.

Was für ein grinsendes Arschloch. Zum Dauerreflex der politischen Kaste (nicht nur Portugals) gehört das elitäre Beschimpfen der Jugend, die so Cavaco Silva, sich nicht für Politik interessiere und auf die einfachsten Fragen nach dem politischen System des Landes keine Anwort wüsste. Aber auch aus dem physischen Ekel vor dieser Grimasse des Politischen kann sich eine Haltung bilden.

Quelle: O Público

Portugal | Kunst und Kultur: Schluss mit dem Fisch - in Soutocico wird der Bacalhau begraben

Der Stockfisch wird am Sonnabend vor Ostern festlich zu Grabe getragen, begleitet von Priestern, Bischöfen und Kardinälen.

Bei Fackellicht werden Reden gehalten, eine Kapelle spielt den Trauermarasch von Chopin, Klageweiber sind bestellt, es gibt Tränen. Davor wurde der Bacalhau vor Gericht gestellt und angeklagt, schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt, sieben Woche voller Fischgestank, Gräten und Schuppen waren einfach zuviel. Um Mitternacht gibt es Bacalhau für alle, ein letztes Mal.

Das alles spielt sich alle vier Jahre im bei Leiria gelegenen Dorf Soutocico ab, gar nicht weit von Fátima entfernt, dem katholischen Zentrum Portugals.

1938 zum ersten Mal (wieder) in Soutocico aufgeführt, wurde das Festumzug unter Salazar verboten und nach dem 25. April 1974 unter der Leitung des Recreativo e Desportivo do Soutocico wieder lebendig, obwohl die Kirche sich weiter gegen das karnevaleske Spektakel sträubte.

Seinen Ursprung scheint dieses Stück heidnischen Protests im Jahrhundert der Gegenreformation zu haben. Seit dem Konzil von Trient (Tridentinum) ist während der Aschermittwoch beginnenden und vierzig Tage umfassenden Fastenzeit (Quadragesima) der Fleischgenuss streng verboten; während sich die Wohlhabenden unter den Gläubigen einen teuer erkauften Ablass gönnten, mussten sich die Armen mit dem billigsten der Fische begnügen, dem Bacalhau.

Portugal | Vermischtes: Frühmenschen in Nordspanien

Schon vor über einer Million Jahren lebten Frühmenschen in Nordspanien. Darauf deuten Funde spanischer Wissenschaftler im Höhlensystem von Atapuerca hin: ein Unterkieferknochen samt einiger Zähne, primitive Steinwerkzeuge und Tierknochen mit Schnittspuren.

Bislang galt ein rund 800.000 Jahre altes Fossil, das im vergangenen Jahrzehnt ebenfalls in Atapuerca ausgegraben worden war, als ältester Überrest eines in Europa lebenden Menschen.

Quelle: Spiegel online

Portugal | Wirtschaft: Lidl in Portugal

Ob Lidl auch in Portugal seine Angestellten zu Zwecken optimaler Disziplinierung filmen, analysieren und kontrollieren lässt, weiß ich nicht - und auch der Artikel in der Tageszeitung Público berichtet nur von den Ereignissen in Deutschland.

Schaut man sich freilich die Kommentare zum Artikel an, ist klar, dass auch in Portugal niemand überrascht von derartigen Maßnahmen wäre, die als zum Tagesgeschäft unserer kapitalistischen Verfassung gehörig empfunden werden.

Quelle: Público

Portugal | Schule und Uni: Schülerinnengewalt in Portugal

Einer Schülerin der Escola Secundária Carolina Michaelis in Porto wird von ihrer Lehrerin das Handy weggenommen, sie versucht es mit Gewalt zurückzubekommen.

"Gib mit das Handy", schreit sie die ganze Zeit, ein Klassenkamerad filmt die Szene. Am Ende greifen Mitschüler ein. Das Video landet bei Youtube, wird entfernt und taucht unter dem Titel "An einer portugiesischen Schule - Schande" wieder auf.

Quelle: Público

Neue Fotos aus Lissabon

Veranstaltungen

  • No events found