Kultur

Lissabons Bahnhof

Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.

Lissabonline ist ein unabhängiger Reiseführer durch Lissabon. Machen Sie sich auf den Weg und navigieren Sie durch die Stadt am westlichen Rand Europas ... [mehr...]

Kleine Geschichte Lissabons

Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.

Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!

Stadtführungen durch Lissabon

Sind Sie interessiert an einer Stadtführung durch Lissabon? Wir bieten Ihnen individuelle Spaziergänge durch die Stadt Lissabon, damit Sie nichts verpassen.

Mehr über: Stadtführungen durch Lissabon

Über Lissabon

an keinem anderen Ort sind die Farben aus so vielen Farben gemacht wie an diesem.

José Cardos Pires: Lissabonner Logbuch, München, Wien 1997.

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Kultur in Lissabon

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Burg und Stadtmauer: Arco das Portas do Mar

Burg und Stadtmauer: Arco de Jesus

Burg und Stadtmauer: Arco de São Jorge

Kirchen und Klöster: Convento da Esperança

Fernando Pessoa: Emprêza Ibis

Kirchen und Klöster: Ermida do Senhor Jesus da Boa

Kirchen und Klöster: Igreja da Nossa Senhora da Vitória

Die 1756 erbaute Kirche wurde 1940 restauriert. Im von einer Tonnendecke umwölbten Inneren ist es äußerst düster, denn Licht kann allein durch einige kleinen Fenster eindringen.

Kirchen und Klöster: Igreja de Santo António

Die Barockkirche unterhalb der ist dem Heiligen Antonius gewidmet. Angeblich steht die Krypta dort, wo sich sein Geburtszimmer befand.

Mateus Vicente de Oliveira, der auch den Bau des Palastes von Queluz und der Basílica da Estrela leitete, baute nach dem Erdbeben das neue Gotteshaus, das nun an der Stelle einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert steht.

Der Heilige Antonius ist als Antonius von Padua bekannt geworden. Sein Taufname: Fernando Martins de Bulhões. Ende des 12. Jahrhunderts in Lissabon geboren, verbrachte er einige Zeit im Franziskanerkloster Santo António dos Olivais bei Coimbra, wirkte als Mönch aber vor allem in Padua. Seine Reden sollen Fische gehört haben, Kranke hätte er geheilt und Tote wieder zum Leben erweckt. Angeblich war er einer der Anstifter zur Ausrottung der Albigenser in Südfrankreich. Er gilt als Helfer der Vergesslichen, Beschützer der Liebenden und Kinder. Bilder zeigen ihn vor allem mit dem Christuskind im Arm.

Am 13. Juni findet in Lissabon ein Fest zu seinen Ehren statt.

Auf dem Hochaltar kann man die Statue des Heiligen Antonius sehen, die bei der Prozession an diesem Tag getragen wird.

Am 750sten Todestag des Heiligen hat Johannes Paul II. die Kirche besucht: ein Kachelbild in der Krypta hält das Ereignis fest.

Kirchen und Klöster: Igreja de São Nicolau

Die Kirche mit Kacheln an den Außenwänden wurde 1780-1850 nach Plänen von Reinaldo Manuel rekonstruiert.

Die Gemälde im Inneren stammen von Pedro Alexandrino, die Decke wurde von António Manuel da Fonseca gestaltet.

Kirchen und Klöster: Igreja de São Vicente de Fora

Am Ort dieser Kirche errichtete Afonso Henriques unmittelbar nach der Eroberung Lissabons das erste neue Gotteshaus der nun (wieder) christlichen Stadt.

Der spanische König Philipp II. ließ die Kirche nach dem Sieg der Spanier 1592 abreißen. Der Monarch gab aber sofort einen neuen und repräsentativen Bau in Auftrag. Nach Entwürfen von Felippo Terzi, der 1570 aus Italien nach Portugal gekommen war, wurde die bis heute erhaltene, sich zur Zeit ihrer Entstehung noch außerhalb (portugiesisch: fora) der Stadtmauern gelegenen Kirche errichtet und am 28. August 1629 eingeweiht.

Schon König Sebastião hatte den Italiener zum Architekten der königlichen Paläste ernannt. Dieser erwies sich als treuer Gefolgsmann: er begleitete den Monarchen auf seinen Feldzug gegen die Mauren, der mit der Niederlage von Alcácer-Quebir sein Ende fand. In maurische Gefangenschaft geraten, wurde er von König Dom Henrique frei gekauft, der ihn als Festungsbaumeister benötigte.

Der spanische König Philipp II. übernahm den Architekten, von dem auch die Zitadelle São Filipe in Setúbal, die neue Kathedrale von Coimbra und der Kreuzgang dos Filippos in Tomar stammen, in seine Dienste. Terzis Urheberschaft ist allerdings nicht völlig gesichert - vielleicht entstand der Bau auch unter der Leitung des Spaniers Juan de Herrera.

Um das Leben des Heiligen Vinzenz, dem Schutzheiligen für die Seefahrt und für den Weinbau, dessen Denkmal auf dem Largo das Portas do Sol steht, ranken sich die Legenden. Angeblich befindet sich sein Grab in Avila (Spanien) in einer nach ihm benannten Kirche - und in der Sé Patriarcal wird ein Reliqiuenschrein des Heiligen ausgestellt.

Seine Geschichte ist auf dem Stadtwappen dargestellt. In einem von zwei Raben begleiteten Schiff wurde sein Leichnam im 4. Jahrhundert an der Algarve bei Sagres an Land getrieben. Afonso Henriques ließ die sterblichen Überreste im 12. Jahrhundert in die auf seine Inititative hin gebaute Kirche überführen, die an der Stelle stand, wo heute die Igreja de São Vicente de Fora steht.

In der Spannung zwischen dem schlichten Äußeren und der Pracht der Innenräume des Baus kann man das zentrale Formgesetz des Barock erkennen: alles ist hier auf den Effekt der Überraschung angelegt, auf die Überwältigung dessen, der ins Innere eintritt.

Die Fassade der Kirche, deren Grundriss sich deutlich an der Jesuitenkirche Il Gesù in Rom orientiert, ist streng symmetrisch gegliedert und wird von zwei Türmen flankiert. Der Eingang besteht aus drei großen Portalen mit Nischen, in denen Figuren des São Sebastião, Santo Agostinho und São Vicente stehen. Die Fenster über dem Portal sind mit Dreiecks- und Segmentgiebeln ausgestattet.

Kirchen und Klöster: Igreja Nossa Senhora da Encarnação

Die einschiffige Kirche ist ein Stück Rokkoko aus dem 18. Jahrhundert.

Der 1784 unter Leitung von Cateano da Sousa errichtete Bau ersetzte den älteren, 1755 zerstörten Vorgängerbau. Die Westfassade zur Rua do Alecrim ist mit Kacheln verziert. Die Tonnendecke mit Verkündigungsszenen stammt von Pedro Alexandrino.

Gegenüber befindet sich die Igreja do Loreto ou dos Italianos, so dass der Name des Platzes verständlich wird: Largo das Duas Igrejas (Platz der zwei Kirchen).

Kinos: Império

Nicht mehr der profane Kult der Bilder, sondern der lukrative Bilderdienst der Igreja Universal do Reino de Deus, die eine seltsame Leidenschaft für Kinos zu haben scheint, eröffnet sie ihre Tempel doch mit Vorlieben in solchen, findet heute in diesem monumentalen Gebäude statt.

Geschäfte: Kiosk (Praça dos Restauradores)

Der Kiosk an der südlichen Seite des Praça dos Restauradores wurde schon um die Wende zum 20. Jahrhundert erbaut.

Hier kann man immer noch Eintrittskarten für Fußballspiele, Konzerte und Stierkämpfe kaufen.

Plätze: Largo do Carmo

Burg und Stadtmauer: Porta da Ribeira

Plätze: Praça de São Paulo

Oper und Theater: Teatro Municipal São Luís / Teatro Dona Amélia

Am 22. Mai 1894 wurde das Theater in Anwesenheit der Königin Dona Amélia de Orleã mit einer Operette von Offenbach eingeweiht - zu Ehren der Königin unter dem Namen "Teatro Dona Amélia".

Zu dem unter der Leitung von Luís Reynaud (später Emíli Rossi) gebauten Theater gehörte der so genannte Jardim de Inverno (Wintergarten), in dem man sich vor Beginn oder in den Pausen des Stücks einfand, in dem sich aber auch, vor dem Hintergrund eines heute noch sichtbaren Prospekts von Manini, die Prominenz traf.

Nach einem Brand (1914) wurde das Theater zwei Jahre später wieder aufgebaut, nun zu Ehren seines größten Förderers, des Visconde Luís Braga, unter dem Namen '"São Luís".

Unter der Leitung von Leitão de Barros fanden noch vor der erneuten Wiedereröffnung im Jahr 1928 Renovierungsarbeiten statt.

1971 erwarb die Stadt Lissabon das Gebäude, das nun zu einer Bühne für Ballett, Jazz und Muscials geworden ist.

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