Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
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Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.
Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.
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Hier kommt man an, wenn man über Paris oder Madrid nach Lissabon reist.
Der Zentralbahnhof, von dem auch die nationalen Verbindungen in den Norden, nach Porto und Coimbra ausgehen, liegt am östlichen Ende der Alfama, die sich hier wie ein Balkon über das Tejoufer erhebt. So ist man zwar noch einen guten Kilometer vom Zentrum entfernt, das man mit dem Taxi oder der Métro schnell und bequem erreichen kann, bekommt aber bei seiner Ankunft sofort einen Eindruck von der Atmosphäre der Altstadt, der einen vielleicht dazu verführt, ist der Rucksack, so man denn mit einem solchen reist, nicht allzu schwer, sich zu Fuß auf den Weg zu machen.
Stadtpläne und sonstiges Informationsmaterial gibt es beim Schalter des Touristenbüros.
1856 wurde die erste Linie eröffnet, die bis Carregado reichte. Seit dem 23. September 1863 führte die Strecke bis zur spanischen Grenze. War der Bahnhof zunächst in einem alten Kloster, dem Convento da Santa Apolónia, untergebracht, so wurde der Bau in seiner aktuellen Gestalt am 1. Mai 1865 (1886, 1885) eingeweiht.
Auf dem Vorplatz steht seit 1981 ein auf Initiative der Zeitung O Tempo errichtetes Denkmal, das an das Schicksal der portugiesischen Emigranten erinnert, die auf der Suche nach einem besseren Leben ihr Land verlassen mussten.
Gegenüber des Bahnhofs liegt das Museu Militar.
Zuletzt geändert am 26.01.2008 15:01:43 von K.P.
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