Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
Lissabonline ist ein unabhängiger Reiseführer durch Lissabon. Machen Sie sich auf den Weg und navigieren Sie durch die Stadt am westlichen Rand Europas ... [mehr...]
Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.
Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.
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Das portugiesische Verfassungsgericht hat die vom Parlament verabschiedete Fragestellung für ein Referendum über die Verfassung der Europäischen Union am Freitagabend für unzulässig erklärt. Angesichts der vorzeitigen Parlamentswahl am 20. Februar und der landesweiten Lokalwahlen im Herbst dürfte das EU-Referendum nicht, wie bisher geplant, im Frühjahr 2005, sondern erst 2006 über die Bühne gehen.
Billigen Sie die Charta der Grundrechte, die Regel der Beschlussfassung durch qualifizierte Mehrheit und den neuen institutionellen Rahmen der Europäischen Union, nach Massgabe der europäischen Verfassung?
, lautete die Frage, auf die sich im November die liberal-konservative Regierungsmehrheit und die oppositionellen Sozialisten im Parlament geeinigt hatten. Nach Ansicht der obersten Richter wurde mit dieser Fragestellung dem Verfassungsgebot der Objektivität, Klarheit und Präzision nicht Genüge getan. Ein Problem liegt aber in der portugiesischen Verfassung selbst. Weil sie keine Referenden über den Abschluss internationaler Verträge zulässt, kann das Volk allenfalls über deren Ausrichtung befragt werden. Aus diesem Grunde wollten die Regierungsparteien die Verfassung auf die Schnelle ändern, doch fanden sich die Sozialisten dazu nicht bereit. Sie haben nach dem Verfassungsgerichtsurteil signalisiert, dass sie nun doch einlenken wollen.
Nachdem Staatspräsident Sampaio das Parlament aufgelöst hat, können die Abgeordneten vor der Neuwahl aber keine Verfassungsänderung beschliessen. Weil die Verfassung keine Referenden zwischen der Einberufung und Abhaltung von Parlaments- oder Lokalwahlen erlaubt, dürfte es schwer sein, in diesem Jahr ein Zeitfenster für ein Referendum zu finden. Angesichts eines Grundkonsenses zwischen den zwei stärksten Parteien, den Sozialdemokraten und den Sozialisten, über die EU-Integration besteht an einer Ja-Mehrheit jedoch wenig Zweifel. Schwer abzuschätzen ist indes die Stimmbeteiligung. Kurioserweise hatten die Verfassungsrichter bereits im Jahr 1998 eine viel einfachere Frage als die, an der sie jetzt Anstoss nahmen, für unpräzis befunden und verworfen: Stimmen Sie der weiteren Teilnahme von Portugal am Aufbau der Europäischen Union im Rahmen des Vertrages von Amsterdam zu?
Zum geplanten Referendum kam es gar nicht mehr.
Quelle: NZZ online
Zuletzt geändert am 13.11.2007 16:27:10 von K.P.
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