Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
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Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.
Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.
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Seit der Abschaffung der EU-Einfuhrquoten für chinesische Textilien zum 1. Januar 2005 ist die im Norden Portugals konzentrierte Textilindustrie einem scharfen Preiswettbewerb ausgesetzt. Mehrere kleine Unternehmen schlossen bereits. Hunderte schlecht ausgebildete Arbeiterinnen stehen auf der Straße.
Die EU will nun notfalls mit neuen Einfuhrbeschränkungen auf steigende Importe von Textilien und Bekleidung aus China reagieren.
Am Mittwoch verabschiedete die Europäische Kommission Leitlinien, in denen sie die Bedingungen für solche Schutzvorkehrungen festgelegt hat. Handelskommissar Peter Mandelson</en> betonte, eine zeitweilige Quotenregelung könne aber nur der letzte Ausweg sein. Ursache für den Importanstieg aus China ist der Wegfall mengenmäßiger Beschränkungen, der in der EU seit Januar für Textilien und Bekleidung aus den WTO-Mitgliedstaaten gilt.
Nach Schätzung der Kommission wird der Anteil chinesischer Textilien und Bekleidung in der EU schon bald auf über ein Drittel des Gesamtmarktes ansteigen.
Sollten die Europäer unter bestimmten Voraussetzungen die Importe drosseln, verstoßen sie damit nicht gegen die WTO-Regeln. China hatte bei seinem Beitritt zur Welthandelsorganisation eine Schutzklausel für den Textiliensektor akzeptieren müssen. Sie erlaubt es einem WTO-Mitglied, von Peking Verhandlungen über die Höhe bestimmter Importe einfordern und gegebenenfalls Schutzvorkehrungen zu treffen. Voraussetzung ist, dass dies fundiert begründet werden kann. Diese Übergangsregelung gilt allerdings nur bis Ende 2008.
Zuletzt geändert am 13.11.2007 16:26:50 von K.P.
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