Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
Lissabonline ist ein unabhängiger Reiseführer durch Lissabon. Machen Sie sich auf den Weg und navigieren Sie durch die Stadt am westlichen Rand Europas ... [mehr...]
Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.
Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.
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In Lissabon endet am Neujahrstag das diesjährige europäische Jugendtreffen der Bewegung von Taizé (Burgund), die der heute 89-jährige Schweizer Pfarrerssohn Roger Schutz vor rund 60 Jahren gegründet hatte. Nach den Weihnachtstagen waren 40 000 protestantische, katholische und orthodoxe Christen aus über 30 Ländern zu dieser fünftägigen Begegnung mit Gebet, Meditation und Gesang sowie Gesprächsrunden und einem Kulturprogramm zusammengekommen.
Im Mittelpunkt stand ein in 55 Sprachen übersetzter Brief zum Thema Eine Zukunft in Frieden
, den der als Frère Roger
bekannte Gründer der Bewegung verfasst hatte. Er forderte die jungen Leute darin auf, für den Frieden zu wirken und sich einer Spirale der Verdrossenheit zu widersetzen. Beim Gebet in der Lissabonner Messe erinnerte er vor den Gläubigen, die bei Kerzenschein auf dem Boden sassen, aber auch an die Opfer der asiatischen Tsunami-Flutkatastrophe und ihre Angehörigen.
Rund die Hälfte aller Teilnehmer waren Portugiesen. Eine starke Präsenz markierten auch rund 6000 Polen sowie Christen aus Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Rumänien und den Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawien. Auffällig zahlreich waren zudem die Teilnehmer aus Litauen, Lettland und aus der Ukraine. Eine tatkräftige Unterstützung durch portugiesische Kirchengemeinden ermöglichte die Unterbringung aller Ausländer bei Gastfamilien im Einzugsbereich der Hauptstadt. Grussbotschaften zum Treffen sandten UNO-Generalsekretär Kofi Annan, Papst Johannes Paul II., die Patriarchen von Konstantinopel und Moskau sowie der Erzbischof von Canterbury.
Der Waadtländer Frère Roger
hatte sich 1940 im einsamen Dorf Taizé (rund 100 Kilometer nördlich von Lyon) niedergelassen. Während des Zweiten Weltkrieges unterstützte er durchreisende Flüchtlinge. An die Gestapo verraten, suchte er von 1942 bis 1944 selbst Zuflucht in Genf. Er kehrte aber nach Taizé - heute eine Art Pilgerstätte - zurück und gründete einen ökumenischen Männerorden mit heute rund 100 zölibatären Brüdern. Roger erhielt 1974 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1988 den Unesco-Preis für Friedenserziehung.
Quelle: NZZ online
Zuletzt geändert am 13.11.2007 16:27:10 von K.P.
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