Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
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Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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Land, Land! Oder besser gesagt: Himmel, Himmel! Denn ohne Zweifel sind wird in der Nähe des berühmten Lissabon.
Cervantes: Die Leiden des Persiles und der Sigismunda.
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Der angolanische Schriftsteller Luandino Vieira hat den mit 100.000 Euro dotierten Camões-Preis, die wichtigste Literaturauszeichnung im portugiesischen Sprachraum, zurückgewiesen. Der 71-Jährige, dem die Auszeichnung am 19. Mai 2006 zuerkannt worden war, begründete die Ablehnung des seit 1989 jährlich verliehenen Preises nach Presseberichten mit persönlichen Motiven
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Näheres zu seinen Beweggründen nannte der Autor nicht. Bislang hat noch nie ein Autor den renommierten Preis zurückgewiesen. Vieira, 1935 in Portugal geboren, kam im Alter von drei Jahren nach Angola. Als Mitglied des Widerstands gegen die portugiesischen Kolonialherren wurde er 1959 zum ersten Mal verhaftet und später mehr als zehn Jahre (1961 bis 1972) im Konzentrationslager Tarrafal auf den Kapverdischen Inseln interniert, nachdem er in einem BBC-Interview Listen mit portugiesischen Deserteuren während des ersten Unabhängigkeitsaufstands in Angola öffentlich gemacht hatte.
In Tarrafal lernte er die Bücher von Guimarães Rosa kennen und begann selbst zu schreiben. Als der portugiesische Schriftstellerverband ihm 1965 für seinen Roman "Luuanda" einen Preis verlieh, kam es zum Eklat: Die Polizei schloss den Sitz des Verbandes.
1975 kehrte Vieira nach Angola zurück, wo er die meisten seiner Werke verfasste; heute lebt der 71-Jährige in einem Kloster im Norden Portugals. Angola hat Luandino Vieira einmal so beschrieben: Heute morgen sah ich, mitten in einem höllischen Schusswechsel, einen Mann im Rollstuhl die Straße überqueren. Genau das sind wir: ein Land im Rollstuhl, mitten im Kugelhagel.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören A Vida Verdadeira de Domingos Xavier (1961), Luuanda (1963), No Antigamente, na Vida (1974) und Nós e os do Makulusu (1975). In deutscher Sprache ist nur der Erzählband "Das wahre Leben des Domingos Xavier" antiquarisch erhältlich.
Quelle: Público
Zuletzt geändert am 13.11.2007 16:26:49 von K.P.
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