Seit dem 16. Februar 2008 kann man wieder vom Bahnhof Rossio nach Sintra fahren. Dieser Bahnhof im alten Zentrum Lissabons hat eine lange Geschichte.
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Die Geschichte Lissabons steckt in den "Winkeln, Dachziegeln und Gerüchen jeder Straße" (José Saramago) - von den ersten Faustkeilen am Ufer des Tejo über römische und arabische Zeiten bis zur christlichen Reconquista, vom Zeitalter der Entdeckungen bis zum Erdbeben von 1755, vom Absolutismus bis zur faschistischen Diktatur, zur Nelkenrevolution und bis in die Gegenwart reichen die Spuren.
Lissabon - in der Geschichte der Stadt lesen ist der Titel eines Projekts, aus dem auf dieser Website von Zeit zu Zeit einzelne Kapitel veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Lesen!
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an keinem anderen Ort sind die Farben aus so vielen Farben gemacht wie an diesem.
José Cardos Pires: Lissabonner Logbuch, München, Wien 1997.
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Francisco Sarsfield Cabral sieht Zeichen für einen ökonomischen Wandel in Portugal (Visão, 26. Juli 2007).
Zwar bestehe kein Grund zur konsumistischen Euphorie der Ära Cavaco; die Familien seien verschuldet, der Staat auch. Doch wandelten sich die Strukturen der Produktion. Unter Bedingungen der Globalisierung könne das Land mit China im Wettbewerb um traditionelle Produkte nur verlieren. Als Billiglohnland habe Portugal keine Chance mehr.
2006 belief sich der portugiesische Marktanteil in Deutschland (nach großen Einbrüchen in den Vorjahren) wieder auf 10% . Vor zwanzig Jahren waren zwei Drittel aller Exporte im Rahmen traditioneller Waren zu finden, heute nur noch ein Drittel. Technologisch anspruchsvolle Produkte verzeichnen großen Zuwachs.
Auch die Tourismus-Branche habe sich wieder erholt; Sarsfield sieht einen Grund darin, dass auf Qualität gesetzt werde. Allerdings sei der Tourismus von anderen Feldern abhängig: urbanes Chaos und Landschaftszerstörung durch maßlose Neubauten liquidierten den „turismos de qulidade“, den Qualitäts-Tourismus gleich wieder.
Zuletzt geändert am 19.11.2007 16:14:20 von K.P.
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